Wir sprechen häufig vom „inneren Kind“ und davon, dass es verletzt ist, Angst hat oder unsere Aufmerksamkeit und Heilung braucht.

Über das Ego sprechen wir dagegen oft ganz anders: Es gilt als etwas, das uns im Weg steht, das wir loslassen oder überwinden müssen.

Aber was, wenn beide Begriffe etwas sehr Ähnliches beschreiben?

Das Ego wird unter anderem als ein Selbstkonzept verstanden, das durch Erfahrungen, Überzeugungen und die Wahrnehmung anderer geprägt wird.

Das innere Kind beschreibt die emotionalen, kognitiven und verhaltensbezogenen Muster, die wir in unserer Kindheit erworben haben und die unser Erwachsenenleben beeinflussen.

Klingt ziemlich ähnlich.

Vielleicht gibt es also in uns einfach gelernte Muster, die irgendwann einmal sinnvoll waren – und heute automatisch ablaufen.

Wir werden getriggert, reagieren und denken:

„Das bin ich.“

Aber vielleicht bist du das gar nicht.

Vielleicht läuft gerade nur ein alter Film.

In diesem Video geht es deshalb um eine andere Sichtweise auf das Ego und das innere Kind:

Das Ego ist nicht dein Feind.

Und auch dem inneren Kind musst du nicht ständig Aufmerksamkeit geben.

Entscheidend ist, dass du erkennst:

Da läuft ein gelerntes Muster.

Denn sobald du ein Muster wahrnehmen kannst, musst du dich nicht mehr damit identifizieren.

Du kannst dich neu entscheiden.

Und genau hier beginnt Veränderung.

Wie siehst du das?

Ist das Ego wirklich unser Feind – oder ist es einfach ein anderer Begriff für gelernte Muster?

Schreib mir deine Gedanken gerne in die Kommentare.

 

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